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Neuigkeiten und Ankündigungen

Aus einer Reise wird eine Partnerschaft – Japan und Sachsen wachsen zusammen

Wie aus einer Idee eine nachhaltige internationale Zusammenarbeit entstehen kann, zeigte sich beim Besuch von Mr. Makato Takashima, Chairman des EU-Japan Fest Committee, in Chemnitz eindrucksvoll.

Ausgangspunkt war die Unterstützung des EU-Japan Fest Committee, das Maker e.V. im vergangenen Jahr mit einem Mobility Grant eine Reise nach Tokio ermöglichte. Ziel war es, Kontakte zur japanischen Maker-Community aufzubauen und Teilnehmerinnen und Teilnehmer für makers united in Chemnitz zu gewinnen. Aus den ursprünglich geplanten sechs wurden schließlich zehn japanische Maker, die eine Woche lang in Chemnitz lebten, gemeinsam mit europäischen Makerinnen und Makern arbeiteten und das Festival aktiv mitgestalteten.

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Aus dieser ersten Begegnung entwickelte sich eine enge Partnerschaft. Es folgte die Einladung durch die Deutsche Botschaft in Tokio zum Deutschlandfest, bei dem Maker aus Chemnitz gemeinsam mit ihren japanischen Partnern rund 30.000 Besucherinnen und Besucher für Handwerk, Kreativität und neue Technologien begeisterten. Nur wenige Monate später kehrten die japanischen Maker erneut nach Chemnitz zurück und waren wieder Teil von makers united.

Beim Besuch von Mr. Takashima wurden zugleich zahlreiche weitere Potenziale für die Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Japan vorgestellt. Präsentiert wurden unter anderem die Funken Akademie von Lars Faßman, Anwendungen Künstlicher Intelligenz am Fraunhofer IWU durch Dr. Marco Schumann, das gemeinsame deutsch-japanische Kunstprojekt von Uwe Bodenschatz und Hiroshi Sato, die Arbeiten zur additiven Fertigung an der TU Bergakademie Freiberg durch Prof. Dr. Henning Zeidler sowie das Spielzeugmacherfestival, vorgestellt von Ulrike Eichentopf.

Der Besuch machte deutlich: Aus einer geförderten Reise ist ein lebendiges Netzwerk entstanden. Die Zusammenarbeit zwischen Japan und Sachsen verbindet Innovation, Handwerk, Wissenschaft und Kultur und bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte in der Zukunft.


 

makers united 2026: Internationale Innovationsplattform begeistert in Chemnitz

Mit makers united 2026 wurde Chemnitz erneut zum Treffpunkt der internationalen Maker-Community. Über mehrere Tage kamen Makerinnen und Maker aus zahlreichen Ländern zusammen, um Ideen auszutauschen, gemeinsam an Projekten zu arbeiten und innovative Technologien für ein breites Publikum erlebbar zu machen.

Für den Industrieverein Sachsen 1828 e. V. ist makers united weit mehr als ein Festival. Die Veranstaltung bringt Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und kreative Köpfe zusammen und schafft damit wertvolle Impulse für Technologietransfer, Fachkräftesicherung und internationale Kooperationen.

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Besonders erfreulich war die erneute Beteiligung japanischer Maker, die gemeinsam mit ihren sächsischen Partnern eindrucksvoll zeigten, wie aus internationalen Begegnungen langfristige Kooperationen entstehen können. Workshops, Mitmachangebote und gemeinsame Projekte machten deutlich, dass Innovation vor allem dort entsteht, wo Menschen ihr Wissen teilen und voneinander lernen.

Der Industrieverein Sachsen 1828 e. V. bedankt sich bei allen Partnern, Unterstützern und Mitwirkenden – insbesondere bei community4you, die das Festival seit vielen Jahren als verlässlicher Partner begleitet. Gemeinsam leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, Chemnitz und Sachsen als international sichtbaren Innovationsstandort weiter zu stärken.


 

Parlamentarischer Abend Industriekultur Sachsen: Industriekultur als Zukunftsaufgabe im Dialog mit Politik, Kultur und Regionalentwicklung

Wie kann Industriekultur dazu beitragen, Regionen zu stärken, Identität zu stiften und Zukunft zu gestalten? Dieser Frage widmete sich der Parlamentarische Abend Industriekultur Sachsen am 23. Juni 2026 in der Robotron-Kantine Dresden.

Rund 100 Gäste aus Politik, Kultur, Tourismus, Wissenschaft und Wirtschaft folgten der Einladung des Landesverbands Industriekultur Sachsen e. V. Zu den Gästen gehörten zahlreiche Abgeordnete des Sächsischen Landtages sowie Vertreterinnen und Vertreter von Museen, Kommunen, Vereinen und Kultureinrichtungen.

Nach der Begrüßung durch Katrin Hoffmann, Vorstandsmitglied des Landesverbands Industriekultur Sachsen e. V., und Christiane Mennicke-Schwarz, Künstlerische Leiterin des Kunsthauses Dresden | robotron Kantine, betonte Landtagspräsident Alexander Dierks in seinem Grußwort die Bedeutung der Industriekultur für die Identität und Entwicklung Sachsens. Für die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch sprach Franziska Brech, Geschäftsbereichsleiterin Kultur und Tourismus im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus.

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Einen strategischen Blick auf die Rolle der Industriekultur für Sachsen warf anschließend Anja Nixdorf-Munkwitz, Vorstandsvorsitzende des Landesverbands Industriekultur Sachsen e. V. In ihrer Keynote „Industriekultur wirkt – Warum sie für Sachsen von strategischer Bedeutung ist“ machte sie deutlich, dass Industriekultur weit mehr ist als die Bewahrung historischer Gebäude und technischer Denkmale. Sie verbindet Geschichte mit Zukunft, schafft Identifikation, fördert den Tourismus und kann wichtige Impulse für Transformationsprozesse und regionale Entwicklung geben.

Besonders spannend waren die Impulse aus Sachsen-Anhalt, das in den vergangenen Jahren eine landesweite Strategie zur Industriekultur aufgebaut hat. Thies Schröder, Geschäftsführer der Ferropolis GmbH und der Ferropolis Stiftung Industriekultur gGmbH, zeigte anhand von Ferropolis eindrucksvoll, wie Industriekultur zum Motor für Strukturwandel, Kultur und regionale Wertschöpfung werden kann.

Rhoda Riccius, Referentin für Industriekultur in der Staatskanzlei und im Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, stellte vor, wie Industriekultur auf Landesebene strategisch verankert wird und welche Erfahrungen Sachsen-Anhalt bei der Vernetzung von Kultur, Tourismus, Regionalentwicklung und Politik gesammelt hat.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Gesprächsrunde „Industriekultur wirkt: Erbe, Innovation und regionale Entwicklung“. Gemeinsam diskutierten Thies Schröder, Rhoda Riccius, Dr. Julia Ackerschott, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Industriekultur Deutschland e. V., Dr. Susanne Richter, Geschäftsführerin des Zweckverbandes Sächsisches Industriemuseum und Vorstandsmitglied des Landesverbands Industriekultur Sachsen e. V., sowie Andrea Kis, Direktorin des Landestourismusverbandes Sachsen e. V.

Moderiert wurde die Diskussion von Anja Nixdorf-Munkwitz. Deutlich wurde dabei, dass Industriekultur heute weit über Denkmalpflege hinausgeht. Sie schafft Orte der Begegnung, stärkt regionale Identität, unterstützt den Tourismus und kann einen wichtigen Beitrag zur Transformation von Regionen leisten.

Der Parlamentarische Abend machte deutlich: Industriekultur ist nicht nur ein Blick zurück auf die industrielle Vergangenheit Sachsens. Sie ist ein Zukunftsthema, das Kultur, Wirtschaft, Tourismus, Bildung und Regionalentwicklung miteinander verbindet.

Beim anschließenden Austausch nutzten die Gäste die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Perspektiven für die Weiterentwicklung der Industriekultur in Sachsen zu diskutieren.


 

Sommertreff der Sächsischen Wirtschaft 2026: Wo Sachsens Zukunft Gestalt annimmt

Wie bleibt Sachsen einer der führenden Innovationsstandorte Europas? Welche Technologien werden die industrielle Entwicklung der kommenden Jahre prägen? Und wie gelingt es, aus wissenschaftlichen Erkenntnissen erfolgreiche Geschäftsmodelle und industrielle Anwendungen zu entwickeln? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Sommertreffs der Sächsischen Wirtschaft 2026, zu dem am 11. Juni rund 400 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden im Lingnerschloss Dresden zusammenkamen. 

Unter dem Motto „Industrie im Wandel – Hightech-Standort Sachsen“ wurde deutlich: Sachsen verfügt über hervorragende Voraussetzungen, um die industrielle Transformation aktiv zu gestalten. Mikroelektronik, Künstliche Intelligenz, Robotik und Automatisierung entwickeln sich zunehmend zu Schlüsseltechnologien für die Wettbewerbsfähigkeit des Freistaates.

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Den Auftakt bildete eine hochkarätig besetzte Gesprächsrunde mit dem Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Dirk Panter, Prof. Dr. Niels Modler von der TU Dresden sowie Dr. Falko Höhnsdorf von Infineon Technologies Dresden. Im Fokus standen die Zukunft der Industrie, die Sicherung von Fachkräften und die Frage, wie Innovationen schneller den Weg von Forschungseinrichtungen in Unternehmen finden können. 

Dass Sachsen bereits heute über zahlreiche internationale Spitzenstandorte verfügt, zeigte sich eindrucksvoll bei den Exkursionen am Nachmittag. Die Teilnehmer erhielten exklusive Einblicke in Forschungszentren, Industrieunternehmen und kulturelle Leuchttürme der Landeshauptstadt. Besucht wurden unter anderem GlobalFoundries, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, das Institut für Luft- und Raumfahrttechnik der TU Dresden, die Karosseriewerke Dresden, die Deutschen Werkstätten Hellerau, der Sächsische Landtag, das Verkehrsmuseum Dresden, Schloss Albrechtsberg sowie das Militärhistorische Museum. 

Besonders deutlich wurde dabei, wie eng Wissenschaft, Forschung und Industrie in Sachsen inzwischen zusammenwirken. Viele der vorgestellten Projekte zeigten beispielhaft, wie aus technologischen Ideen marktfähige Produkte und neue Wertschöpfung entstehen.

Zurück im Lingnerschloss bot sich am Abend Gelegenheit für das, was den Sommertreff seit Jahren auszeichnet: persönliche Begegnungen und offene Gespräche. Vor der Kulisse des Elbtals nutzten die Gäste die Gelegenheit, Kontakte zu vertiefen, neue Kooperationen anzustoßen und gemeinsame Zukunftsideen zu entwickeln. Begleitet wurde der Abend von der Jazzformation um Lukas Heinig, Andrej Kogan, Tobias Braun und Therese Heinig. 

Der Sommertreff der Sächsischen Wirtschaft ist weit mehr als eine Netzwerkveranstaltung. Er ist ein Spiegel der wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung Sachsens – und eine Plattform, auf der neue Partnerschaften, innovative Projekte und gemeinsame Zukunftsstrategien entstehen. 

Die Veranstaltung machte einmal mehr deutlich: Sachsen verfügt über herausragende Kompetenzen in Industrie, Forschung und Technologie. Entscheidend für den weiteren Erfolg werden jedoch nicht allein Innovationen sein, sondern die Fähigkeit, Menschen, Ideen und Institutionen miteinander zu verbinden. Genau dafür steht der Sommertreff der Sächsischen Wirtschaft seit vielen Jahren.


 

SAFE THE DATE - Chemnitzer Sicherheitstage 2027

Die Chemnitzer Sicherheitstage sind eine Informations- und Beratungsveranstaltung von regionalen Unternehmen und Institutionen aus der Sicherheitsbranche. Es ist unser gemeinsames Ziel, unsere Besucher möglichst vollumfänglich und umfassend zu diversen Themen der Sicherheit zu beraten und den Austausch zu suchen. Eingeladen sind mehrere namenhafte Hersteller von Sicherheitstechnik, regionale Spezialisten und die Polizeiliche Beratungsstelle der Stadt Chemnitz, um im Rahmen einer Ausstellung mit Vortragsreihe zu aktuellen Herausforderungen, Technologien und Trends der Sicherheit zu informieren und Empfehlungen zu geben. 

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Einbruchsprävention und Einbruchsschutz
  • Brandschutz und Brandfrüherkennung
  • Zutrittssteuerung und Außenüberwachung
  • Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit
  • IT-Sicherheit und Datenschutz

Weiter Infos unter: www.chemnitzer-sicherheitstage.de


 

hy.tec mittendrin

Der zentrale Treffpunkt für Produzenten und Nutzer von Wasserstoffsystemen bringt Theorie und Praxis am 25. und 26. Juni 2026 in Chemnitz zusammen

Die Leipziger Messe lädt gemeinsam mit dem Fraunhofer IWU zur zweiten Ausgabe der hy.tec ein: Vom 25. bis 26. Juni 2026 sind die Aussteller der hy.tec in der Referenzfabrik.H2 in Chemnitz zu Gast – praxisnah, kompakt und mittendrin. Mitten zwischen den zwei Messejahren von Intec und Zuliefermesse und mittendrin, wo die Praxis zu Hause ist. Die Veranstaltung richtet sich erneut an Hersteller, Zulieferer, Maschinenbauer, Werkzeugmaschinenbauer und alle, die in das Geschäftsfeld der Produktion und Nutzung von Wasserstofftechnologien einsteigen wollen.

Führende Akteure der Branche, wie die BMW Group berichten über aktuelle Entwicklungen und teilen Ihre Vision für die Zukunft der Branche. Auch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) ist vertreten und gibt Einblick in politische Rahmenbedingungen sowie aktuelle Perspektiven für die Branche.

Ort:                                Fraunhofer IWU Chemnitz, Reichenhainer Str. 88, 09126 Chemnitz

Zeitraum:                        25. Juni 2026, 12 Uhr bis 26. Juni 2026, 13 Uhr

Anmeldung:                     https://www.zuliefermesse.de/de/hy-tec/mittendrin-erleben/

Informationen:                https://www.zuliefermesse.de/de/hy-tec/mittendrin-entdecken/


 

Chemnitz wird zur internationalen Bühne für Zukunftstechnologien

Botschafter, Wissenschaftler, Unternehmer und politische Entscheidungsträger aus aller Welt diskutieren beim Zukunftsforum „Chemnitz 2026 – New Horizons in Future Technologies“ über Innovation, Kooperation und technologische Zukunftsperspektiven.

Drei Tage lang stand Chemnitz im Mittelpunkt eines außergewöhnlichen internationalen Austauschs. Mit dem Zukunftsforum „Chemnitz 2026 – New Horizons in Future Technologies“ haben die Technische Universität Chemnitz, das German Global Trade Forum Berlin und der Industrieverein Sachsen 1828 e.V. hochrangige Vertreter aus Diplomatie, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammengebracht und die Region als leistungsfähigen Innovationsstandort im Herzen Europas präsentiert.

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Delegationen aus Indien, Bangladesch, Pakistan, Tadschikistan, Vietnam, Hongkong und der Kirgisischen Republik nutzten die Gelegenheit, um Zukunftstechnologien kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und neue Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Zahlreiche Botschafter und Vertreter internationaler Wirtschaftsförderorganisationen folgten der Einladung nach Chemnitz und machten deutlich, dass Sachsen auch weit über Europa hinaus als attraktiver Partner für Wissenschaft, Forschung und Industrie wahrgenommen wird.


 

Auftakt im Industriemuseum: Vergangenheit trifft Zukunft

Den feierlichen Auftakt bildete ein internationales Welcome Dinner im Industriemuseum Chemnitz. Inmitten historischer Maschinen und Zeugnisse der sächsischen Industrialisierung entstand der passende Rahmen für Gespräche über technologische Innovationen, globale Herausforderungen und internationale Partnerschaften.

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Die Gastgeber des Forums, das German Global Trade Forum Berlin, die Technische Universität Chemnitz und der Industrieverein Sachsen 1828 e.V., betonten die Bedeutung von Dialog, Vertrauen und persönlicher Begegnung als Grundlage erfolgreicher Zusammenarbeit. Impulse lieferten unter anderem der ehemalige Sächsische Staatsminister für Regionalentwicklung Thomas Schmidt sowie Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz Dirk Panter. Beide hoben die Innovationskraft Sachsens und die Bedeutung internationaler Kooperationen für die wirtschaftliche Entwicklung hervor. Die Keynote der Zukunftsforscherin Angelika Pachl-Mix stand unter dem Leitgedanken „Together, not against“ und warb für mehr Zusammenarbeit bei der Gestaltung technologischer und gesellschaftlicher Zukunft.


 

Technologische Exzellenz an der TU Chemnitz

Am zweiten Veranstaltungstag öffnete die Technische Universität Chemnitz ihre Türen für die internationalen Gäste. Im Mittelpunkt standen wissenschaftliche Spitzenforschung, Technologietransfer und internationale Kooperationen.

Die Teilnehmer erhielten Einblicke in Forschungsfelder wie intelligente Materialien, ressourceneffiziente Produktion, Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien, Mikro- und Nanotechnologien sowie Mensch-Technik-Interaktion. Führungen durch Forschungszentren und Labore zeigten eindrucksvoll, wie an der TU Chemnitz aus wissenschaftlichen Erkenntnissen konkrete Lösungen für die Herausforderungen von morgen entstehen.

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Gleichzeitig präsentierte sich Chemnitz als moderner Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort. Neben den traditionellen Stärken in Maschinenbau, Automobilzulieferindustrie und Mikroelektronik wurden Zukunftsfelder wie Wasserstoffwirtschaft, Medizintechnik und innovative Produktionstechnologien vorgestellt. Auch die internationale Strahlkraft der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 sowie bedeutende Zukunftsprojekte der Region fanden große Aufmerksamkeit.

Ein besonderer Höhepunkt war das Diplomatische Forum „Future Technologies Worldwide“. Hier diskutierten Botschafter und internationale Vertreter gemeinsam mit Wissenschaft und Wirtschaft über Chancen der Zusammenarbeit in den Bereichen Digitalisierung, Energiewende, Künstliche Intelligenz und Fachkräftesicherung. Trotz unterschiedlicher wirtschaftlicher und geografischer Rahmenbedingungen wurde deutlich, dass viele Herausforderungen weltweit ähnlich sind – und dass internationale Kooperationen entscheidend für ihre Bewältigung sein werden.

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Den Abschluss des zweiten Tages bildete ein Empfang im Chemnitzer Rathaus. Oberbürgermeister Sven Schulze begrüßte die internationalen Gäste und lud die Botschafter ein, sich in das Goldene Buch der Stadt einzutragen. Damit wurde ein sichtbares Zeichen für die zunehmende internationale Vernetzung und Attraktivität des Standortes Chemnitz gesetzt.


 

Internationale Gala als festlicher Höhepunkt

Den krönenden Abschluss des Zukunftsforums bildete die Gala des Industrievereins Sachsen 1828 e.V. im Kraftverkehr Chemnitz unter dem Motto „Weltenbummler – Begegnungen. Perspektiven. Zukunft.“.

Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Diplomatie kamen erneut zusammen, um die Gespräche der vergangenen Tage fortzuführen und neue Kontakte zu vertiefen. In seiner Begrüßung unterstrich der Präsident des Industrievereins Sachsen 1828 e.V., Martin Dix, die Rolle des Vereins als Brückenbauer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und internationalen Partnern. Michael Kretschmer hob die Bedeutung von Offenheit, internationalem Handel und technologischer Exzellenz für die Zukunft Sachsens hervor.

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Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Beitrag des indischen Botschafters Ajit Vinayak Gupte. Er stellte die dynamische Entwicklung seines Landes in den Bereichen Halbleitertechnologie, Künstliche Intelligenz und erneuerbare Energien vor und warb zugleich für eine stärkere Integration internationaler Studierender als wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland.

Für den kulturellen Rahmen sorgten der Schriftsteller und Moderator Wladimir Kaminer, der Akkordeon-Virtuose Nenad Nikolić sowie die Band The LIVE Society. Sie verliehen dem Abend eine internationale und weltoffene Atmosphäre und machten deutlich, dass erfolgreiche Zusammenarbeit nicht nur auf wirtschaftlichen Interessen, sondern auch auf gegenseitigem Verständnis und persönlichen Begegnungen basiert.

Starkes Signal für den Standort Sachsen

Das Zukunftsforum hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der engen Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und internationalen Partnern liegt. Zahlreiche Gespräche, neue Kontakte und konkrete Kooperationsansätze verdeutlichen die internationale Strahlkraft von Chemnitz und Sachsen.

Für den Industrieverein Sachsen 1828 e.V. bestätigt die Veranstaltung einmal mehr die Bedeutung persönlicher Netzwerke und internationaler Partnerschaften. Innovation entsteht dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Vertrauen aufbauen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen von morgen entwickeln.

Mit „New Horizons in Future Technologies“ ist es gelungen, neue Horizonte zu eröffnen – für Chemnitz, für Sachsen und für internationale Kooperationen weit über Europa hinaus.


 

Transfermeetings des Industrieverein Sachsen 1828 e.V. und der Universität Leipzig

Im Fokus des Abends: die Quantentechnologie – ein Forschungsfeld, das sich zunehmend von der Theorie in die Praxis entwickelt. Was lange als abstrakt galt, eröffnet heute konkrete Perspektiven für Unternehmen, etwa durch hochpräzise Quantensensorik, neue Materialien oder innovative Ansätze im Computing.

In Laborführungen erhielten die Teilnehmer direkte Einblicke in die Forschung. Besonders anschaulich wurde dabei, wie mithilfe von Lasern und optischen Verfahren kleinste magnetische Felder sichtbar gemacht und Materialien auf atomarer Ebene gezielt verändert werden können.

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Gleichzeitig wurde deutlich: Transfer ist keine Einbahnstraße. Wissenschaft und Wirtschaft profitieren voneinander – die eine Seite bringt neue Erkenntnisse ein, die andere konkrete Fragestellungen aus der Praxis.

Gerade für den Mittelstand entstehen daraus große Chancen. Kooperationen ermöglichen Zugang zu Technologien, die im eigenen Unternehmen oft nicht entwickelt werden können.

Solche Formate schaffen die Grundlage dafür: Begegnung, Austausch und neue Verbindungen. Denn Innovation entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.


 

Lange Nacht der Ausbildung 2026

Am 25. September 2026 von 16:00 bis 22:00 Uhr findet erneut die „Lange Nacht der Ausbildung“ in Chemnitz statt – eine ideale Gelegenheit, junge Talente frühzeitig kennenzulernen und für Ihr Unternehmen zu begeistern.

Das Besondere:
Shuttle-Busse bringen Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 direkt zu den teilnehmenden Unternehmen. Start- und Endpunkt der Bustouren ist die Messe Chemnitz. So erreichen Sie interessierte Nachwuchskräfte ganz unkompliziert vor Ort.


 

Smart Production: Effizienzsteigerung in der Fertigung

Beschreibung: Die Schulung vermittelt praxisnah, wie digitale Technologien wie Smart Production, KI, Predictive Maintenance und Condition Monitoring in der Produktion eingesetzt werden können. Anhand von Live-Demonstrationen und Praxisbeispielen lernen die Teilnehmenden, diese Technologien fachlich einzuordnen und deren Nutzen zu bewerten. Außerdem werden konkrete Anwendungen wie automatisierte Qualitätsüberwachung, Augmented Reality in der Wartung und KI-gestützte Produktionsprozesse vorgestellt.

Datum/Ort: Mittwoch, 02. September 2026; 09:00 – 16:00 Uhr; Präsenz am Fraunhofer IWU in Chemnitz

Link zur Anmeldung: Smart Production: Effizienzsteigerung in der Fertigung - Fraunhofer IWU


 

Neuer Studiengang „Maker Science“ an der Hochschule Mittweida

Vom Maker zur:m Technik-Visionär:in in drei Jahren.

Ein Drei-Cent-Teil deines Controllers gibt immer wieder den Geist auf? Warum zerlegst du ihn nicht und verstärkst das Teil – oder sorgst durch ein neues Gehäuse gleichzeitig dafür, dass er ergonomisch wirklich zu deinen Händen passt? Oder: Du stattest ein Stück Stoff mit Bluetooth aus, nähst es in deinen Hoodie und sparst dir damit die Kopfhörer.

Was für Maker logisch klingt, ist Teil des Studiums in Maker Science an der HSMW. Zerlegen, verstehen, verbessern – nochmals verbessern und Neues schaffen. Kleine, individuelle Lösungen für Probleme entwickeln, die dich und vielleicht noch viele andere beschäftigen.

Der zweite Teil: Wie wird aus dieser kreativen Lösungssuche und den Prototypen ein Geschäftsmodell? Wie kann man davon leben? Dabei helfen wir dir. Mit Inhalten zu Design Thinking, Entrepreneurship und unserem Gründungsnetzwerk SAXEED.

Nähere Informationen zum Studiengang entnehmen Sie bitte dem FLYER!


 

Praxisnahe Weiterbildung für die Mitgliedsunternehmen des Industrievereins

Das Fraunhofer IWU bringt seine ausgewiesene Expertise in Forschung und industrieller Anwendung in gezielte Weiterbildungsangebote für die Unternehmen ein. Für 2026 bietet das IWU ein umfangreiches Schulungsportfolio, das aktuelle technologische Themen adressiert und insbesondere die Mitgliedsunternehmen des Industrievereins dabei unterstützen will, Kompetenzen systematisch aufzubauen und zukunftsfähig zu bleiben. Nachfolgend finden Sie interessante Angebote.

Den Schulungsplan dazu finden Sie HIER.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Frau Andrea Buchheim
Forschungs- und Transferförderung
Telefon +49 371 5397-1471
andrea.buchheim@iwu.fraunhofer.de