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Neuigkeiten und Ankündigungen

REIHE MOBILITÄT

Wir laden Sie ganz herzlich ein!

Am 11.10.2022 findet die erste Veranstaltung unserer REIHE MOBILITÄT statt, veranstaltet durch den Industrieverein Sachsen 1828 e.V. und den VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.
Unter dem Thema "Wasserstoff im ÖPNV" sind Sie ab 16:30 Uhr herzlich eingeladen in die HeiterBlick GmbH nach Leipzig. Freuen Sie sich auf eine Unternehmensführung durch die HeiterBlick GmbH, auf spannende Vorträge zum Thema und den Austausch miteinander.

Bestellen Sie jetzt online Ihre Tickets!

 


 

Tag der Industrie und Wissenschaft 2022

Zehn Deutschlandstipendien und seinen mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis "Richard Hartmann" verlieh der Industrieverein Sachsen 1828 e.V. gestern im Beisein des sächsischen Wissenschaftsministers Sebastian Gemkow zum Tag der Industrie und Wissenschaft, der in Kooperation mit Kreatives Chemnitz e.V. bei der SITEC Industrietechnologie GmbH stattfand.
Mit dem Förderpreis würdigt der Industrieverein Sachsen 1828 e.V. jährlich wissenschaftliche Ergebnisse im Freistaat Sachsen mit einem hohen Praxisbezug, die zur Stärkung der sächsischen Wirtschaft beitragen. In diesem Jahr ging der Industrieverein-Förderpreis an Dr. Slim Naifar, Absolvent der Technischen Universität Chemnitz, für seine mit summa cum laude bewertete Dissertation, in der er sich der Energiegewinnung aus ambienten kinetischen Energiequellen widmete.
Gleichzeitig markierte die Festveranstaltung den Auftakt für das gemeinsame Projekt des Industrieverein Sachsen 1828 e.V. und Kreatives Chemnitz e.V. "Neue Maker für Sachsen", welches vom sächsischen Wirtschaftsministerium unterstützt wird und das auf der Grundlage eines interdisziplinären Ansatzes durch Wirtschaft, Wissenschaft und Makerszene, neue Mitmachangebote für Kinder- und Jugendliche entwickelt. Ziel ist es, diese für Technik, MINT-Themen und den digitalen Wandel zu begeistern.
Im Festvortrag mit dem Titel „Bloß nicht in den Seilen hängen“ erläuterte Boxweltmeisterin Regina Halmich, was Erfolg im Ring und im Business gemeinsam haben. Neben einem spannenden Rundgang durch das Unternehmen mit Sitec-Geschäftsführer Nico Nebel bot der Abend Raum zur Vernetzung und für zahlreiche Gespräche. Für die passende musikalische Umrahmungen sorgte das Duo Lina Motsiuk und Henrik Lehmann. Unser Dank gilt allen Organisatoren und Sponsoren Bruno Banani Underwear GmbH, GOLDBECK, NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT GROUP und SITEC Industrietechnologie GmbH.


 

IVS Aktuell 2022

Ende Oktober erscheint die neue Ausgabe unseres Magazins IVS Aktuell! Darin berichten wir von unseren Mitgliedsunternehmen, Vereinsaktivitäten und interessanten Neuigkeiten.
Mit einer Auflagenhöhe von 1.000 Exemplaren werden Geschäftsführer, Vorstände und Leiter nahezu aller großen und mittelständischen sächsischen Unternehmen und Institutionen erreicht.
Bis zum 16.09.22 haben Sie die Möglichkeit, eine Anzeige in der neuen IVS Aktuell
zu buchen! Unsere aktuellen Mediadaten finden Sie hier!
Bitte wenden Sie sich bei Interesse gern an die Geschäftsstelle des Industrievereins.


 

Tag der Industrie und Wissenschaft 2022

Am 13. September 2022 veranstaltet der Industrieverein Sachsen 1828 gemeinsam mit Kreatives Chemnitz e.V. ab 16.30 Uhr seinen diesjährigen Tag der Industrie und Wissenschaft. Gastgeber ist in diesem Jahr die SITEC Industrietechnologie GmbH in Chemnitz.

Wir laden Sie herzlich zu einer Unternehmensführung und der anschließenden Festveranstaltung mit der Verleihung der Deutschlandstipendien und des Industrieverein-Förderpreises „Richard Hartmann“ ein.

Im Festvortrag „Bloß nicht in den Seilen hängen“ wird Boxweltmeisterin Regina Halmich erläutern, was Erfolg im Ring und im Business gemeinsam haben.

Anschließend bietet ein get together die Möglichkeit des Austausches.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets unter www.ivs1828.de/tiw-tickets!


 

Sommertreff der sächsischen Wirtschaft 2022

Ein toller Sommertreff der sächsischen Wirtschaft mit mehr als 300 Gästen liegt hinter uns. In diesem Jahr luden die drei Veranstalter RKW Sachsen, VEMASinnovativ und Industrieverein Sachsen 1828 e.V. in die Silberstadt Freiberg ein.
 
Auf das Grußwort des Sächsischen Staatsministers für Regionalentwicklung Thomas Schmidt folgte eine interessante Gesprächsrunde mit Sven Krüger, Oberbürgermeister der Stadt Freiberg, Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht, Rektor der Technischen Universität Bergakademie Freiberg und dem Meyer-Burger-Chef Dr. Gunter Erfurt. Dabei wurde das gut funktionierende Zusammenspiel von Politik, Wissenschaft und Industrie in Freiberg deutlich.
 
Dass Freiberg in den Bereichen Industrie, Wissenschaft, Forschung und Kultur auch viel zu bieten hat - davon konnten sich die Gäste bei den anschließenden Exkursionen zu Freiberger Brauhaus, JTEnergy, Technische Universität Bergakademie Freiberg, Alte Elisabeth, Filk Freiberg, Freiberger Dom und Terra Mineralia überzeugen.
Später gab es Gelegenheit bei Buffet und Getränken für Gespräche und Networking. Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Band Die NotenDealer sowie Jeneeny & Friends (City Jazz Chemnitz).
 
Ein herzlicher Dank gilt unseren Sponsoren abg Partner GmbH | alltrotec GmbH |all-tight gmbh | Commerzbank AG |Das Fertigungsnetzwerk | Deltec electronics GmbH | Freiberger Brauhaus GmbH | Fuchs Ingenieurbüro für Verkehrsbau GmbH | futureSAX – Innovationsplattform für Sachsen | GRENKE Business Solutions GmbH | ibs automation GmbH | IPlaCon GmbH | Klub 2025/Haus E | KSG GmbH | Leipziger Messe GmbH | intec / Z Messe | NSH Group |PETERSEN HARDRAHT PRUGGMAYER Rechtsanwälte Steuerberater – Dresden | Sächsische Aufbaubank - Förderbank |SF Automotive GmbH & Co. KG | Smart Systems Hub GmbH | Stadt Freiberg | Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH | WMS Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen sowie allen Organisatoren!
 
Fotos: Ines Escherich

 

Makers United 2022

5.500 Besucher und eine Einladung nach Nova Gorica

Die „makers united“ mit „beam!“ und „maker faire Sachsen“ ist erfolgreich verlaufen. Roboter lenken, Laser steuern, 3D-Drucker programmieren. Aber auch: Körbe flechten, Vogelhäuschen bauen, Plaketten gießen.

Über 5.500 Chemnitzerinnen, Chemnitzer und Gäste der Stadt nutzten in den vier Tagen vom 07.-10.07. die Angebote von über 50 Ausstellern der „makers united“ rund um die Chemnitzer Stadthalle: Zunächst waren am Donnerstag und Freitag jeweils vormittags insgesamt über 250 Schülerinnen und Schüler aus Schulklassen der Stadt und des Umlands auf der „beam! be a maker“ zu Gast, bevor sich am Samstag und Sonntag die Türen der „maker faire Sachsen“ öffneten.

„In vielen Programmpunkten hat sich das Konzept so bewährt, dass wir hier im kommenden Jahr sehr gut darauf aufbauen können“, zieht Dr. Ralf Schulze, Geschäftsführer der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH, ein positives Fazit. Im kommenden Jahr wird die „makers united“ am 29. und 30. Juni mit dem Programmteil „beam! be a maker“ und am 1. und 2. Juli mit dem öffentlichen Ausstellungsteil stattfinden. Dann soll auch die Kinder-Uni mit Eric Mayer, „Stuntman des Wissens“, nachgeholt werden, die in diesem Jahr krankheitsbedingt kurzfristig entfallen musste.

Die C³ ist neben dem Industrieverein Sachsen 1828 e.V. und dem Branchenverband Kreatives Chemnitz e.V. eine der Organisatoren von „makers united“, die bis zum Jahr 2025, wenn Chemnitz Kulturhauptstadt Europas sein wird, zum Europäischen Maker-Festival ausgebaut werden soll.

„Insbesondere die Diskussionen mit Akteuren aus früheren und aktuellen Kulturhauptstädten empfand ich als inspirierend“, so Schulze weiter: „Hier gab es auch für unsere einheimischen Kulturschaffenden und Kreativen viele Möglichkeiten zur Vernetzung.“ So konnten auch die Bürgermeister der Städte Nova Gorica (Slowenien), Klemen Miklavic, und Gorizia (Italien), Rodolfo Ziberna, auf der „makers united“ begrüßt werden – Vertreter der „Zwillingsstadt“, die 2025 zeitgleich mit Chemnitz Kulturhauptstadt Europas sein wird. „Wir haben eine Einladung zu einem Kulturhauptstadt-Event nach Nova Gorica erhalten“, berichtet Katrin Hoffmann, Geschäftsführerin des Industrieverein Sachsen 1828: „Gemeinsam mit fünf Unternehmen und Vereinen werden wir voraussichtlich bereits im September eine kleine makers united in Nova Gorica durchführen und von unseren Erfahrungen mit dem Format und insbesondere über die Kooperationsmöglichkeiten mit der regionalen Wirtschaft berichten“, kündigt Hoffmann an.


 

Jahreshauptversammlung 2022

Am 30. Juni 2022 fand die Jahreshauptversammlung des Industrievereins statt. Der Präsident gab zunächst einen Jahresrückblick und stellte die aktuellen Projekte und Initiativen vor, an denen der Verein beteiligt ist.

Im Jahr 2021 fanden trotz der pandemischen Lage zahlreiche Veranstaltungen statt. Davon war zu Beginn des Jahres ein Großteil online, wie zum Beispiel Veranstaltungen im Rahmen der Kulturhauptstadt oder das Vereinsmeeting zum Thema Elektromobilität im März. Im April testete der Industrieverein gemeinsam mit der sächsischen Kreativwirtschaft ein neues Format namens 3hoch3, wobei verschiedene Themen aus drei unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden: Industrie, Kreativwirtschaft und Wissenschaft. Das Format soll zukünftig weiter ausgebaut werden.

Ein Highlight des Sommers 2021 war die große Maker Faire Sachsen in Chemnitz. Im Anschluss daran fand 3 Tage lang die beam! Be a maker statt. Dieses Projekt, das der Verein im vergangenen Jahr als Pilotprojekt im Rahmen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 startete, wird in diesem Jahr vom 07. bis 08. Juli fortgesetzt. Auch der Sommertreff der sächsischen Wirtschaft fand erfolgreich in Chemnitz statt und wird dieses Jahr am 14. Juli in Freiberg durchgeführt.

Ein weiterer großer Themenschwerpunkt war und ist die Bahnverbindung Chemnitz - Leipzig, wofür im Rahmen der Bahn Initiative Chemnitz eine Diskussionsrunde mit Staatssekretärin Ines Fröhlich stattfand. Der Industrieverein forderte den kompletten zweigleisigen Ausbau der Strecke. Hier ist bisher noch keine finale Entscheidung gefallen, sodass der Verein dieses Thema weiter verfolgen wird.

Kuratoriumssprecherin Dr. Deliane Träber gab einen kurzen Rückblick zur Arbeit des Kuratoriums. Es wurden die Arbeitsschwerpunkte Bildung und Regionalentwicklung identifiziert, wozu auch jeweils Veranstaltungen mit dem Minister für Regionalentwicklung sowie dem Kultusminister stattfanden. Vor allem im Bereich Bildung wird der Industrieverein weitere Gespräche führen und plädiert dafür, die Lehrerausbildung an der TU Chemnitz nicht weiterhin auf den Grundschuldbereich zu berschränken, sondern auf weiterführende Schulen zu erweitern.

Kuratorium

In diesem Jahr endete die Amtszeit für zwei Mitglieder des Kuratoriums: Kurator und Rechnungsprüfer Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes gab seinen Platz frei und wurde nach langjährigem Einsatz aus dem Kuratorium verabschiedet. Dr. Georg Brüggen wurde erneut einstimmig ins Kuratorium gewählt. Zur Neuwahl in das Kuratorium schlug der Vorstand zudem Herrn Markus Geisenberger vor. Er ist seit 2010 Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH und seitdem Mitglied im Industrieverein. Auch er wurde einstimmig ins Kuratorium gewählt. Kuratorin Petra Bauer wurde einstimmig zur zweiten Rechnungsprüferin ernannt.


 

Jubiläumsgala des Industrievereins

Am 14. Mai 2022 konnten wir endlich unser 20-jähriges Jubiläum feiern!
Im Wirkbau Chemnitz genossen wir einen wunderschönen Abend, der durch die Breakdance-Crew THE SAXONZ spektakulär eröffnet wurde.
Unser Präsident des Industrievereins Prof. Dr. Udo Bechtloff begrüßte die Gäste unserer Jubiläumsgala und blickte auf fast 22 erfolgreiche Vereinsjahre zurück. Die Moderatorin und Sängerin Evelyn Fischer führte die Gäste durch den Abend. Dr. Georg Brüggen sprach von der Gründung des Industrievereins und der Kraft des Netzwerkes, das damit entstanden ist. Wir freuen uns, dass uns unser sächsischer Staatsminister für Regionalentwicklung Thomas Schmidt als Gast beehrte und auch Staatssekretär Thomas Kralinski in seinen Worten freudig in die Zukunft des Industrievereins blickte.

Der Pianist Henrik Lehmann verzauberte die Gäste mit seinen Klängen. Für die kulinarischen Highlights des Abends sorgten das Nomad Chemnitz und Kreationen Seidel. Die Chris Genteman Group zog alle auf die Tanzfläche, wo später zwei Tanzpaare des Balletts Chemnitz das Publikum verzauberten. Mit der Lasershow der Laserevent-Company wurde das Programm abgerundet und fand ein spektakuläres Ende. Natürlich war der Abend danach nicht vorbei und es wurde noch lange weiter gefeiert! Wir werden uns noch lange voller Freude an unsere wunderbare Jubiläumsgala zurückerinnern.

Impressionen finden Sie hier.


 

Netzwerktreffen „Unternehmen helfen jetzt“

Am 29.03.2022 fand im Luxor Chemnitz das Netzwerktreffen Unternehmen helfen jetzt statt. Gemeinsam mit dem BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. und der Stadt Chemnitz sowie weiteren Akteuren haben wir das Veranstaltungsformat zur Hilfe für ukrainische Flüchtlinge durchgeführt. Im Mittelpunkt stand der Austausch über Hilfsangebote und Möglichkeiten der Integration ukrainischer Geflüchtete in Chemnitz.

Es wurde von der aktuellen Spendensituation in Chemnitz berichtet und über schnelle Wege zur Integration gesprochen. Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze betonte in seiner Ansprache, wie wichtig die Registrierung neu ankommender Geflüchteten in Chemnitz sei, um das weitere Vorgehen strukturiert zu bewältigen.

An großen Tafeln konnten Dienstleistungs- und Hilfsangebote, Kontaktmöglichkeiten oder Hilfestellungen der Behörden angepinnt werden.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und Koordinatoren für diesen Abend.


 

Landesverband Industriekultur Sachsen e.V. - erste Mitgliederversammlung

Vorstandsfunktionen bestätigt, Beitragsordnung beschlossen, erste Arbeitsergebnisse vorgestellt

Der neu gegründete Landesverband Industriekultur Sachsen e.V. führte am 10. März 2022 seine erste Mitgliederversammlung als online-Veranstaltung durch. Wichtiger Tagesordnungspunkt zur Herstellung der Arbeitsfähigkeit war der Beschluss der Funktionen der Vorstandsmitglieder. Damit ist der Vorstand wie folgt besetzt und bestätigt:

  • Vorstandsvorsitzende: Frau Anja Nixdorf-Munkwitz, Stiftung Kraftwerk Hirschfelde
  • erster Stellvertreter: Herr Roland Schwarz, Technische Sammlungen Dresden
  • zweiter Stellvertreter/ Schriftführer: Herr Jan Färber, Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge
  • Schatzmeisterin: Frau Katrin Hoffmann, Industrieverein Sachsen 1828 e.V
  • Daniel Breutmann, goerlitz21 e.V.
  • Frau Dr. Susanne Richter, Stiftung Werkstattmuseum für Druckkunst Leipzig
  • Dr. Maik Netzband, DOKMitt e.V.
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Weiterer Schwerpunkt war die Vorstellung, Diskussion und Verabschiedung der Beitragsordnung. Für ordentliche Mitglieder richtet sich die Beitragshöhe nach der Größe der Institution und beginnt bei 90 Euro pro Jahr. Für eine private Mitgliedschaft wird ein Beitrag von jährlich 60 Euro fällig. Fördernde Mitglieder können den Verband mit jährlich mindestens 240 € unterstützen. Damit wurde eine Grundlage geschaffen, wichtige Vereinsaufgaben auch über Mitgliedsbeiträge zu finanzieren.

Die Mitgliedsbeiträge werden für die per Satzung festgelegten Zwecke, Ziele und Aufgaben des neuen Landesverbandes eingesetzt. Dazu gehören insbesondere Aufgaben, die der Förderung der Erfassung, des Schutzes und der Inwertsetzung von Industriekultur in ihren unterschiedlichen Formen dienen. Im Fokus steht die Entwicklung von Industriekultur als ein gewachsenes Zusammenspiel von Technik, Kunst, Kultur, Wissenschaft, Politik, Forschung, Unternehmertum und Arbeit sowie Gesellschaft, Bildung und Vermittlung im Fokus. Konkret bedeutet das zum Beispiel, Veranstaltungen zum Austausch und zur Vernetzung zu organisieren und durchzuführen. Auch eine Website als gemeinsame Plattform der Akteure sächsischer Industriekultur soll unterhalten werden. Ebenso ist es Aufgabe des Landesverbandes, direkten Kontakt zu Politik, Verwaltung und Tourismus zu suchen und Anliegen und Forderungen zur Stärkung der Industriekultur in Sachsen vorzubringen. Weitere Aufgabe ist die Planung und Umsetzung spezifischer Projekte, die Entwicklung und öffentliche Wahrnehmung der Industriekultur fördern.

Zur Erfüllung dieser Aufgaben arbeitet der Vorstand derzeit daran, eine Arbeitsstruktur aufzubauen. Das umfasst unter anderem die erforderliche Bearbeitung von Gründungsformalitäten wie den Eintrag in das Vereinsregister, die Beantragung der Gemeinnützigkeit oder die Einrichtung eines Vereinskontos. Auch erste Förderanträge für eine Anschubfinanzierung der Verbandsarbeit wurden gestellt.

Die Mitgliederversammlung gab dem Vorstand grünes Licht für die nächsten Schritte: Wesentlich ist die Übergabe themenbezogener Aufgaben sowie der Webseite www.industriekultur-in-sachsen.de durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen an den Landesverband im Rahmen einer Veranstaltung am 28. Juni 2022. Die Kulturstiftung begleitete das Thema sächsische Industriekultur bisher und war zusammen mit dem Landesverband für Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e. V. mit der Initiierung des Landesverbandes Industriekultur Sachsen e.V. beauftragt. Damit die unterschiedlichen Facetten von Industriekultur Gehör finden, werden Arbeitsgruppen etabliert, in denen die jeweiligen Bedarfe benannt und lösungsorientiert bearbeitet werden können. Verbunden mit dieser Form der Netzwerkarbeit ist das Ziel, spannende Kooperationen mit unterschiedlichen Akteuren der Bürgergesellschaft voranzubringen. Schließlich werden Grundlagen für kommunikative Maßnahmen erarbeitet. Dazu gehört die Entwicklung eines visuellen Erscheinungsbildes. Nächster wichtiger Termin im April ist ein Treffen mit der sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus Babara Klepsch, um die Vorhaben und Anliegen des Landesverbandes vorzustellen.    


 

Chemnitz – Berlin – Nur symbolischer Fernverkehr?

Bahninitiative Chemnitz sieht noch Handlungsbedarf

Am 03.03.2022 wurde durch den Verkehrsverbund Mittelsachsen bekanntgegeben, dass die Deutsche Bahn AG den Zuschlag für die umsteigefreie Anbindung von Chemnitz an Berlin erhalten hat. Die Bahninitiative Chemnitz begrüßt die Verlängerung des IC17 als ersten Schritt, sieht aber weiter Handlungsbedarf bei der überregionalen Anbindung der Stadt und Region Chemnitz.

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Die Stadt und Region Chemnitz erhält mit der Bekanntgabe der Verlängerung des IC17 von Rostock über Berlin und Dresden nach Chemnitz erstmals seit 16 Jahren wieder eine Anbindung an den Fernverkehr der Deutschen Bahn. „Es ist zu begrüßen, dass die Stadt und Region Chemnitz als Wirtschaftsregion mit 1,2 Millionen Einwohnern wieder eine Anbindung an den überregionalen Bahnverkehr erhält.“ freut sich Markus Haubold, stellvertretender Vorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN Mitteldeutschland.

Trotz aller Freude sieht die Bahninitiative Chemnitz die geplante, in beide Richtungen nur zwei Mal täglich verkehrende Verbindung für eine Wirtschaftsregion wie Chemnitz als unzureichend an. „Unsere Region braucht nicht nur das ‚Fernverkehrsgefühl‘, wie es einige Politiker beschreiben, sondern regelmäßige, häufige und zuverlässige Verbindungen.“ bemerkt Sebastian Drechsler, Sprecher der Bahninitiative Chemnitz. Auch der Präsident des Industrievereins Sachsen 1828, Prof. Dr. Udo Bechtloff, betont: „Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch wenn wir die Verkehrswende schaffen wollen, müssen diesem noch viele weitere folgen.“ Zudem handelt es sich bei der Verbindung nicht um die von der Bahninitiative Chemnitz bevorzugte Direktverbindung nach Berlin, da sie zu keiner Verringerung der Reisezeiten in Richtung Berlin führt. So entspricht die Fahrzeit von Chemnitz über Dresden nach Berlin in etwa der derzeitigen Fahrzeit über Leipzig, welche eine Umsteigezeit von 45 Minuten in Leipzig beinhaltet.

Der bekanntgegebenen Verbindung nach Rostock über Berlin müssen in den nächsten Jahren weitere Verbindungen nach Berlin sowie in andere Regionen folgen. „Man darf sich jetzt nicht bis 2030 auf dieser selten verkehrenden Verbindung ausruhen und muss schnellstmöglich einen Fahrplan zur weiteren Wiederanbindung der Region erstellen.“ fügt Sebastian Drechsler hinzu. Grundlage hierfür könnte das im letzten Jahr vorgestellte Sofortkonzept „Fernbahn 21“ der Bahninitiative Chemnitz sein.

Laut Planungen der Deutschen Bahn sollen bis 2030 weitere Fernverkehrsverbindungen folgen. So ist unter anderem geplant, eine IC-Verbindung aus München über Chemnitz bis nach Dresden einzurichten. Ebenfalls soll die aus dem Ruhrgebiet kommende, derzeit in Gera endende IC-Verbindung bis Chemnitz verlängert werden. Für beide Verbindungen sind jedoch noch umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen notwendig. Schon jetzt zeichnet sich aber ab, dass sich einige der Baumaßnahmen weiter verzögern und die geplanten Verbindungen definitiv nicht bis 2030 umgesetzt sein werden.

Ein besonderes Augenmerk legt die Bahninitiative Chemnitz auf den kompletten zweigleisigen Ausbau der Strecke zwischen Chemnitz und Leipzig. Um dieses Projekt ist es seitens der Verantwortlichen recht still geworden und es gab widersprüchliche Aussagen, was in der Öffentlichkeit für große Fragezeichen sorgte. „Der komplette zweigleisige Ausbau zwischen Leipzig und Chemnitz ist entscheidend für die Anbindung der Region an den überregionalen Bahnverkehr – hier ist ein komplett zweigleisiger Ausbau dringend erforderlich“ fügte Markus Haubold hinzu.

Die Bahninitiative Chemnitz sieht die nun bekanntgegebene Verbindung nach Berlin und weiter bis nach Rostock als symbolischen aber dennoch wichtigen ersten Schritt. Jetzt müssen weitere Verbindungen und Schritte zur Wiederanbindung folgen.

 

Über die Bahninitiative Chemnitz

Wir sind ein breites Bündnis bestehend aus verschiedensten Akteuren aus Chemnitz und der Region, welche sich für eine bessere Fernbahnanbindung der Stadt und Region Chemnitz einsetzen. Unsere Macher:innen kommen aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Politik, und Gesellschaft. Vom Interessensverband bis hin zur Privatperson - die BIC setzt sich eine für eine bessere Fernbahnanbindung der Stadt und Region Chemnitz ein.


 

Statement des Industrievereins Sachsen 1828 e.V. zum Ukraine-Konflikt

Der Industrieverein Sachsen 1828 e.V. plädiert für einen sofortigen Stopp der Gewalt und für einen Waffenstillstand in der Ukraine. Es darf nicht sein, dass im 21. Jahrhundert immer noch Kriege geführt werden, um Konflikte zu lösen. Wir fordern deshalb die Parteien auf, die Gespräche vertrauensbildend und ergebnisorientiert wiederaufzunehmen bzw. fortzuführen und im Rahmen eines gesamteuropäischen Verhandlungs- und Friedensprozesses alles dafür zu tun, schnellstmöglich eine gemeinsame Lösung herbeizuführen.


 

Quo vadis Sachsen? Empfehlungen des Innovationsbeirates sowie der Perspektivkommission des Bundesforschungsministeriums.

Unter diesem Thema fand am Abend des 10. Februar 2022 erneut ein Zoom-Meeting des Industrievereins statt.

Wie es bei unseren Meetings üblich ist, startete der Abend mit zwei Kurzvorstellungen: Oliver Hanns stellte futureSAX – die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen vor. Die Plattform dient als zentrale Anlaufstelle im sächsischen Gründungs- und Innovationsökosystem und verfolgt das Ziel, die Innovationskraft und -kultur Sachsens zu erhöhen.

Außerdem stellte Herr Dr. Jakob Jung die Additive Drives GmbH vor, den Gewinner des Sächsischen Gründerpreises 2021. Das 15-köpfige Team stellt mittels 3D-Druck E-Motor Komponenten her mit dem Fokus auf hochperformate Kupferentwicklungen.

Referent des Abends war Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Präsident Emeritus der TU München und Vorsitzender des Innovationsbeirates Sachsen. Er klärte in seinem Vortrag die Meetingteilnehmer über die aktuelle Arbeit der Perspektivkommission auf und erläuterte die sechs Konzepte, die für die erste Förderphase empfohlen wurden. Außerdem stellte er unter anderem den Empfehlungsbericht Mission Sachsen 2038 vor.

Der Abend endete in einer interessanten Diskussionsrunde und wir bedanken uns bei allen Beteiligten!


 

Deutschlands Klimaziele: wie kann unsere Volkswirtschaft, insbesondere die sächsische Industrie, diesen Transformationsprozess stemmen?

Am 03. Februar 2022 versammelte sich der Industrieverein für ein Online-Meeting unter dem Thema "Deutschlands Klimaziele". Einführend sprachen Silvia Liubenova Popova, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HTW Dresden sowie Jens Reindl, Geschäftsführer von Mr. Snow über ihre Startup-Unternehmen. Frau Popova berichtete von den biokompatiblen Verpackungsmaterialien aus Gelatinekompositionen, an deren Entwicklung sie von Anfang an beteiligt war. Jens Reindl stellte seine entwickelten textilen Skipisten von Mr. Snow vor und erklärte die großen Vorteile gegenüber gängigen Verfahren der künstlichen Beschneiung von Skipisten.

Als Referent des Abends folgte Prof. Dr. Joachim Ragnitz, stellvertretendem Leiter der Niederlassung Dresden des Ifo-Instituts, unserer Einladung. Er führte die Meetingteilnehmer zunächst an die Europäischen Klimaziele und der Instrumentalisierung zur Umsetzung dieser heran, bevor in Diskussionsrunden darüber debattiert wurde, vor welche Herausforderungen uns dieser Prozess stellt. Wir sind dankbar für den Input und freuen uns schon wieder auf das nächste Meeting am 10.02.2022!


 

Meeting mit Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze

Am Abend des 17.01.22 versammelte sich online der Vorstand des Industrievereins Sachsen 1828 e.V., um gemeinsam mit dem Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze und seinen Mitarbeitern der Stabsstelle Wirtschaft und Digitalisierung, Silvana Bergk, Michael Walter und Florian Hegewald, anstehende Handlungsfelder zu besprechen.
 
Dabei standen die Themen Infrastruktur, Fachkräfte, unternehmerfreundliche Verwaltung, Investorengewinnung, Aufbau internationaler Partnerschaften sowie das Gewerbeflächenmanagement und die Digitalisierung der Innenstadt im Fokus.
Oberbürgermeister Sven Schulze betonte im Gespräch vor allem seine Rolle als Ansprechpartner für die Unternehmer der Region.
 
Wir bedanken uns für diesen aufschlussreichen Abend und freuen uns auf noch kommende Gesprächsrunden!

 

Offener Brief - Chemnitz für Menschlichkeit - Deine Stimme für Respekt und Solidarität

Das Netzwerk „Chemnitz für Menschlichkeit“ startete eine Petition in Form eines Offenen Briefes an den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. Das Netzwerk setzt sich für ein friedliches und gewaltfreies Miteinander in Chemnitz ein und tritt nun mit der Petition den mittlerweile regelmäßig stattfindenden und von rechtsextremen sowie rechtspopulistischen Vereinigungen geplanten Demonstrationen anlässlich Corona-bedingter Einschränkungen entgegen. Der Offene Brief bringt die große Sorge vor dadurch zunehmendem Hass, Hetze und rechtsextremen Aktionen in Chemnitz zum Ausdruck und appelliert an den Ministerpräsidenten, rechter Gewalt und Hetze auf den Demonstrationen entgegenzutreten.

Am 5. Januar 2022 unterzeichnete auch Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz, die Petition. Damit positioniert sich die TU erneut als Institution in gesellschaftlicher Verantwortung, was auch in ihrer Kampagne #wirsindchemnitz deutlich wird.

Die Petition kann hier unterzeichnet werden.


 

Meeting mit Staatsminister Thomas Schmidt

In dieser Woche durften wir ein Vereinsmeeting an einem ganz besonderen Ort stattfinden lassen. Coronakonform und in kleiner Runde fanden wir uns im Terra.Hub in Ursprung zusammen. Roger Herold und Ines Herold verwandelten ihren idyllischen Vierseitenhof in einen Natur-, Heil- und Therapiegarten Terra.Garden sowie das moderne Gebäude Terra.Hub. Ein Ort des Mitmachens, der Vernetzung und der Innovation.
Innovativ vor allem im Thema Nachhaltigkeit: Zur Energie- und Wärmegewinnung wird innovative Wasserstofftechnik verwendet, wobei eine Photovoltaikanlage, Elektrolyseanlage und Brennstoffzelle zum Einsatz kommen. Das Konzept wurde im Jahr 2019 beim simul+ Wettbewerb „Ideen für den ländlichen Raum“ prämiert.
Der sächsische Staatsminister für Regionalentwicklung Thomas Schmidt war beeindruckt von dem gelungenen Projekt und sprach mit den Anwesenden über die Kraft der Begegnungen in Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, über den Weg zu neuen Technologien und über Chancen in der Gestaltung des ländlichen Raums. Anschließend übergab Katrin Hoffmann dem Staatsminister unsere neue Chronik des Vereins. Wir freuen uns schon auf weitere spannende Gespräche!


 

Landesverband Industriekultur Sachsen e.V.

Am 12. November 2021 hat sich der Landesverband Industriekultur Sachsen e.V. in Chemnitz gegründet!
 
Die sächsische Kulturministerin, Barbara Klepsch, begrüßte die Gründungsmitglieder in der hybriden Veranstaltung mit einer Videobotschaft und rief dazu auf, die Industriekultur weiter zu stärken und in der sächsischen Kulturlandschaft fest zu verankern.
Der neue Landesverband hat sich genau das zum Ziel gesetzt. Als Sprachrohr und Interessenvertretung auf Landesebene wird er sich künftig dafür einsetzen, dass die Akteure der Industriekultur Gehör finden und Unterstützung erhalten.

In den Vorstand gewählt wurden Daniel Breutmann (goerlitz21 e.V.), Jan Färber (Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge), Katrin Hoffmann (Industrieverein Sachsen 1828 e.V.), Maik Netzband (DokMitt e.V.), Anja Nixdorf-Munkwitz (Stiftung Kraftwerk Hirschfelde), Dr. Susanne Richter (Stiftung Werkstattmuseum für Druckkunst Leipzig) und Roland Schwarz (Stadt Dresden/Technische Sammlungen Dresden).
 
Weitere Informationen rund um die Gründung finden Sie hier.
Wir freuen und sehr und schauen positiv in die Zukunft des neuen Landesverbandes!