Sommertreff der Sächsischen Wirtschaft 2026: Wo Sachsens Zukunft Gestalt annimmt
Wie bleibt Sachsen einer der führenden Innovationsstandorte Europas? Welche Technologien werden die industrielle Entwicklung der kommenden Jahre prägen? Und wie gelingt es, aus wissenschaftlichen Erkenntnissen erfolgreiche Geschäftsmodelle und industrielle Anwendungen zu entwickeln? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Sommertreffs der Sächsischen Wirtschaft 2026, zu dem am 11. Juni rund 400 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden im Lingnerschloss Dresden zusammenkamen.
Unter dem Motto „Industrie im Wandel – Hightech-Standort Sachsen“ wurde deutlich: Sachsen verfügt über hervorragende Voraussetzungen, um die industrielle Transformation aktiv zu gestalten. Mikroelektronik, Künstliche Intelligenz, Robotik und Automatisierung entwickeln sich zunehmend zu Schlüsseltechnologien für die Wettbewerbsfähigkeit des Freistaates.
Den Auftakt bildete eine hochkarätig besetzte Gesprächsrunde mit dem Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Dirk Panter, Prof. Dr. Niels Modler von der TU Dresden sowie Dr. Falko Höhnsdorf von Infineon Technologies Dresden. Im Fokus standen die Zukunft der Industrie, die Sicherung von Fachkräften und die Frage, wie Innovationen schneller den Weg von Forschungseinrichtungen in Unternehmen finden können.
Dass Sachsen bereits heute über zahlreiche internationale Spitzenstandorte verfügt, zeigte sich eindrucksvoll bei den Exkursionen am Nachmittag. Die Teilnehmer erhielten exklusive Einblicke in Forschungszentren, Industrieunternehmen und kulturelle Leuchttürme der Landeshauptstadt. Besucht wurden unter anderem GlobalFoundries, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, das Institut für Luft- und Raumfahrttechnik der TU Dresden, die Karosseriewerke Dresden, die Deutschen Werkstätten Hellerau, der Sächsische Landtag, das Verkehrsmuseum Dresden, Schloss Albrechtsberg sowie das Militärhistorische Museum.
Besonders deutlich wurde dabei, wie eng Wissenschaft, Forschung und Industrie in Sachsen inzwischen zusammenwirken. Viele der vorgestellten Projekte zeigten beispielhaft, wie aus technologischen Ideen marktfähige Produkte und neue Wertschöpfung entstehen.
Zurück im Lingnerschloss bot sich am Abend Gelegenheit für das, was den Sommertreff seit Jahren auszeichnet: persönliche Begegnungen und offene Gespräche. Vor der Kulisse des Elbtals nutzten die Gäste die Gelegenheit, Kontakte zu vertiefen, neue Kooperationen anzustoßen und gemeinsame Zukunftsideen zu entwickeln. Begleitet wurde der Abend von der Jazzformation um Lukas Heinig, Andrej Kogan, Tobias Braun und Therese Heinig.
Der Sommertreff der Sächsischen Wirtschaft ist weit mehr als eine Netzwerkveranstaltung. Er ist ein Spiegel der wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung Sachsens – und eine Plattform, auf der neue Partnerschaften, innovative Projekte und gemeinsame Zukunftsstrategien entstehen.
Die Veranstaltung machte einmal mehr deutlich: Sachsen verfügt über herausragende Kompetenzen in Industrie, Forschung und Technologie. Entscheidend für den weiteren Erfolg werden jedoch nicht allein Innovationen sein, sondern die Fähigkeit, Menschen, Ideen und Institutionen miteinander zu verbinden. Genau dafür steht der Sommertreff der Sächsischen Wirtschaft seit vielen Jahren.













































































