Chemnitz 2026 - New Horizons in Future Technologies
Chemnitz 2026 – New Horizons in Future Technologies
Chemnitz wird zur internationalen Bühne für Zukunftstechnologien
Botschafter, Wissenschaftler, Unternehmer und politische Entscheidungsträger aus aller Welt diskutieren beim Zukunftsforum „Chemnitz 2026 – New Horizons in Future Technologies“ über Innovation, Kooperation und technologische Zukunftsperspektiven.
Drei Tage lang stand Chemnitz im Mittelpunkt eines außergewöhnlichen internationalen Austauschs. Mit dem Zukunftsforum „Chemnitz 2026 – New Horizons in Future Technologies“ haben die Technische Universität Chemnitz, das German Global Trade Forum Berlin und der Industrieverein Sachsen 1828 e.V. hochrangige Vertreter aus Diplomatie, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammengebracht und die Region als leistungsfähigen Innovationsstandort im Herzen Europas präsentiert.
Delegationen aus Indien, Bangladesch, Pakistan, Tadschikistan, Vietnam, Hongkong und der Kirgisischen Republik nutzten die Gelegenheit, um Zukunftstechnologien kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und neue Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Zahlreiche Botschafter und Vertreter internationaler Wirtschaftsförderorganisationen folgten der Einladung nach Chemnitz und machten deutlich, dass Sachsen auch weit über Europa hinaus als attraktiver Partner für Wissenschaft, Forschung und Industrie wahrgenommen wird.
Auftakt im Industriemuseum: Vergangenheit trifft Zukunft
Den feierlichen Auftakt bildete ein internationales Welcome Dinner im Industriemuseum Chemnitz. Inmitten historischer Maschinen und Zeugnisse der sächsischen Industrialisierung entstand der passende Rahmen für Gespräche über technologische Innovationen, globale Herausforderungen und internationale Partnerschaften.
Die Gastgeber des Forums, das German Global Trade Forum Berlin, die Technische Universität Chemnitz und der Industrieverein Sachsen 1828 e.V., betonten die Bedeutung von Dialog, Vertrauen und persönlicher Begegnung als Grundlage erfolgreicher Zusammenarbeit. Impulse lieferten unter anderem der ehemalige Sächsische Staatsminister für Regionalentwicklung Thomas Schmidt sowie Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz Dirk Panter. Beide hoben die Innovationskraft Sachsens und die Bedeutung internationaler Kooperationen für die wirtschaftliche Entwicklung hervor. Die Keynote der Zukunftsforscherin Angelika Pachl-Mix stand unter dem Leitgedanken „Together, not against“ und warb für mehr Zusammenarbeit bei der Gestaltung technologischer und gesellschaftlicher Zukunft.
Technologische Exzellenz an der TU Chemnitz
Am zweiten Veranstaltungstag öffnete die Technische Universität Chemnitz ihre Türen für die internationalen Gäste. Im Mittelpunkt standen wissenschaftliche Spitzenforschung, Technologietransfer und internationale Kooperationen.
Die Teilnehmer erhielten Einblicke in Forschungsfelder wie intelligente Materialien, ressourceneffiziente Produktion, Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien, Mikro- und Nanotechnologien sowie Mensch-Technik-Interaktion. Führungen durch Forschungszentren und Labore zeigten eindrucksvoll, wie an der TU Chemnitz aus wissenschaftlichen Erkenntnissen konkrete Lösungen für die Herausforderungen von morgen entstehen.
Gleichzeitig präsentierte sich Chemnitz als moderner Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort. Neben den traditionellen Stärken in Maschinenbau, Automobilzulieferindustrie und Mikroelektronik wurden Zukunftsfelder wie Wasserstoffwirtschaft, Medizintechnik und innovative Produktionstechnologien vorgestellt. Auch die internationale Strahlkraft der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 sowie bedeutende Zukunftsprojekte der Region fanden große Aufmerksamkeit.
Ein besonderer Höhepunkt war das Diplomatische Forum „Future Technologies Worldwide“. Hier diskutierten Botschafter und internationale Vertreter gemeinsam mit Wissenschaft und Wirtschaft über Chancen der Zusammenarbeit in den Bereichen Digitalisierung, Energiewende, Künstliche Intelligenz und Fachkräftesicherung. Trotz unterschiedlicher wirtschaftlicher und geografischer Rahmenbedingungen wurde deutlich, dass viele Herausforderungen weltweit ähnlich sind – und dass internationale Kooperationen entscheidend für ihre Bewältigung sein werden.
Eintrag ins Goldene Buch der Stadt
Den Abschluss des zweiten Tages bildete ein Empfang im Chemnitzer Rathaus. Oberbürgermeister Sven Schulze begrüßte die internationalen Gäste und lud die Botschafter ein, sich in das Goldene Buch der Stadt einzutragen. Damit wurde ein sichtbares Zeichen für die zunehmende internationale Vernetzung und Attraktivität des Standortes Chemnitz gesetzt.












































