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Prof. Dr. Martin Dix zum Institutsleiter des Fraunhofer IWU berufen

Zugleich übernimmt er die Professur für Produktionssysteme und -prozesse an der TU Chemnitz

Prof. Dr.-Ing. Martin Dix, Institutsleiter am Fraunhofer IWU

Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU hat Professor Dr.-Ing. Martin Dix zum neuen Institutsleiter berufen. Seit dem 1. Oktober 2020 führt er dort den Wissenschaftsbereich »Werkzeugmaschinen, Produktionssysteme und Zerspanungstechnik«. Zugleich übernimmt Professor Dix in Personalunion die Professur für »Produktionssysteme und -prozesse« an der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Chemnitz.

Fraunhofer-Präsident und Ehrenpräsident des Industrievereins Sachsen 1828 e.V., Prof. Reimund Neugebauer zeigte sich sehr erfreut darüber, dass er  Prof. Dr. Ing. Martin Dix, den er als versierten Experten auf dem Gebiet der Produktionstechnologien und -systeme sowie des Produktionsmanagements schätzt, für die Leitung des IWU gewinnen konnte. Denn das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU steht an der Spitze der für das Hightech-Land Deutschland so zentralen produktionstechnischen Forschung und Entwicklung und Prof. Dr. Ing. Martin Dix sind als bewährte Führungskraft an der TU Chemnitz die Mitarbeitenden, Strukturen und Prozesse vor Ort bestens vertraut. Darüber hinaus hat er als Leiter im Produktmanagement der pro-micron GmbH wichtige Erfahrungen in der Industrie sammeln können. Zeitgleich übernimmt Prof. Dr. Ing. Dix in der Nachfolge von Prof. Reimund Neugebauer die Professur „Produktionssysteme und -prozesse“ an der Fakultät für Maschinenbau der TU Chemnitz

Prof. Dr.-Ing. Welf-Guntram Drossel, geschäftsführende Institutsleiter des Fraunhofer IWU, stellt die Bedeutung des Wissenschaftsbereiches »Werkzeugmaschinen, Produktionssysteme und Zerspanungstechnik« heraus. Herr Prof. Dr.-Ing. Dix würde damit einen Teilbereich des Institutes mit rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übernehmen, der „die DNA des Fraunhofer IWU wesentlich geprägt hat“, so Drossel. Dieser Teilbereich wurde über sechs Jahre lang von Prof. Dr.-Ing. Matthias Putz sehr erfolgreich geführt.

In seiner Doppelfunktion will Martin Dix gleich in mehrfacher Weise Synergien nutzen und die jeweiligen Profile – sowohl der Professur als auch des Fraunhofer IWU – weiterentwickeln.

Schwerpunkte seiner Doppelfunktion liegen für ihn in den Bereichen Prozesstechnologien, mit dem inhaltlichen Schwerpunkt formgebende Produktionsprozesse, insbesondere die Metallbearbeitung und die damit verbundenen Anlagen und Werkzeuge sowie  Mensch in der Technik und Start-up-Förderung, die er durch die hervorragende Infrastruktur der Universität im Bereich der Start-up-Förderung Ausgründungen verstärkt unterstützen und so den Standort nachhaltig fördern möchte.

 

 


 

Zur Person: Professor Dr.-Ing. Martin Dix

Vor seiner Berufung ans Fraunhofer IWU und die TU Chemnitz war Dix zwei Jahre lang Leiter des Produktmanagements für die pro-micron GmbH, einem führenden Systemanbieter für drahtlose Mess- und Fertigungsüberwachungstechnik. Dix hat an der TU Chemnitz Maschinenbau studiert und im Rahmen der Sächsischen Landesexzellenzinitiative im Chemnitzer Spitzentechnologiecluster »Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik« (eniProd) zum Thema »Ressourceneffizientes Hochleistungsbohren mit Spiralbohrern – Analyse und Prozessauslegung« promoviert – Prädikat »summa cum laude«. Zunächst Wissenschaftlicher Mitarbeiter, war Dix zwischen 2009 und 2011 Gruppenleiter am Fraunhofer IWU und auch zwei Jahre Vorstandsassistent der Wissenschaftlichen Gesellschaft der Produktionstechnik e. V. Von 2011 bis 2018 forschte und lehrte er als Abteilungsleiter an der Professur »Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik« der TU Chemnitz. Seit dem 1. Oktober 2020 ist Dix einer von drei Institutsleitern des Fraunhofer IWU.