Landesindustrieball Sachsen 2017 - VIVA CUBA libre

Industrieverein Sachsen entführt seine Gäste nach Kuba

Mit seinem Mix aus karibischen weißen Stränden, türkisblauem Wasser, dem warmen Flair des Kolonialstils, Salsa-tanzenden lebensfrohen Menschen und viel Revolutionsromantik ist Kuba nach wie vor das Sehnsuchtsziel vieler Reisender. Zudem scheint sich eine wirtschaftliche Öffnung des Inselstaates abzuzeichnen, was dazu führte, dass 2016 eine große sächsische Wirtschaftsdelegation den Inselstaat besuchte.

Das nahm der Industrieverein Sachsen 1828 e.V. zum Anlass, den 17. Landesindustrieball Sachsen unter das Motto VIVA CUBA libre zu stellen und seine Gäste am Abend des 18. November auf eine Reise in die Karibik zu nehmen.

Kuba und insbesondere Ostdeutschland pflegen seit Jahrzehnten gute wirtschaftliche Kontakte. Ostdeutsche Ingenieure und Berater unterstützten die Kubaner beim Bau leistungsfähiger Industrieanlagen, wie Kraftwerke oder das Zementwerk „Karl Marx“ in Cienfuegos, welches in den 1970er-Jahren erbaut wurde und bis heute das größte Zementwerk Lateinamerikas ist. Zudem halfen ostdeutsche Lehrer und Wissenschaftler Kuba beim Aufbau eines Bildungssystems, das heute als eines der besten ganz Lateinamerikas gilt.

An diese guten Kontakte wolle man gern anknüpfen, betonte Prof. Bechtloff in Richtung des designierten Botschafters der Republik Kuba, Ramon Ignacio Ripoll Díaz.

Obwohl dieser erst seit zwei Wochen in Deutschland weilte, war er der Einladung des Industrievereins gern gefolgt.

Für eine temperamentvolle Ballnacht sorgten im Anschluss die original kubanischen Sänger und Tänzer des Ensembles „Pasión de Buena Vista“. Sie sorgten mit heißen Rhythmen, mitreißenden Tänzen, exotischen Schönheiten und eingängigen Melodien für das entsprechende Flair.

Durch das Programm führte der Schauspieler und Sänger Fernando Spengler Rodriguez. Der in Kuba aufgewachsene und heute in Hamburg lebende Schauspieler und Musicaldarsteller freute sich, die kubanische Kultur nach Sachsen bringen zu dürfen.

Neben kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Hause alexxanders sowie Cocktails aus der Maroon Bar konnten die Ballgäste auch original kubanische Zigarren probieren, die vor Ort von Torcedor Lazaro Javier Herrera Cabrera, einem waschechten Habanero, gedreht wurden.

Zudem gab es genügend Raum zum Tanzen. Neben dem internationalen Repertoire der Konrad Kater Kapelle lud DJ Lorenzo zu karibischen Klängen im Foyer der Stadthalle ein. Der diplomierte Tanzpädagoge hatte in den Wochen vor dem Ball tanzbegeisterte Ballgäste in die Geheimnisse des Salsa-Tanzens eingeführt – scheinbar mit Erfolg, denn bis in die frühen Morgenstunden wurde hier ausgelassen getanzt. (kh) Fotos: Ines Escherich