Jahreshauptversammlung
2009
Chemnitz. In der
9. Jahreshauptversammlung des Industrievereins Sachsen 1828 e.V. bestätigten
die Mitglieder einstimmig Herrn Wolfgang Sittig als Mitglied des Vorstandes.
Ebenso einstimmig erfolgte die Wiederwahl der Kuratoren Prof. Dr. Klaus-Jürgen
Matthes, Prof. Dr. Hans J. Naumann, Karl Noltze, Johannes Schulze und
Erwin Trageser.
In der anschließenden konstituierenden Sitzung des Kuratoriums
bestimmten die Kuratoren aus ihrer Mitte Herrn Prof. Dr. Hans J. Naumann
erneut zu ihrem Sprecher. Dr. Gunnar Grosse, der die Entscheidung den
Mitgliedern bekannt gab, hob die damit verbundene und für den Verein
notwendige Kontinuität hervor.
In seinem Amt bestätigt wurde auch Dr. Frank Löschmann. Er
übernimmt damit für weitere drei Jahre den Vorsitz im Förderverein
des Industrievereins. In seinem Bericht zum zurückliegenden Geschäftsjahr
rief er alle Industrievereinsmitglieder zur Mitgliedschaft im Förderverein
auf, um diesen so die dringend notwendige Unterstützung zu geben.
Mit den eingehenden Mitgliedsbeiträgen und Spenden wolle der Förderverein
auch in diesem Jahr wieder überdurchschnittlich begabte Studenten
technischer Studienrichtungen mit Stipendien fördern.
Die Unterstützung des unternehmerisch-wissenschaftlichen Nachwuchses
stand auch im Mittelpunkt der Rede des Präsidenten des Industrievereins,
Prof. Dr. Reinhard Erfurth. So habe der Industrieverein mit der Vergabe
von mittlerweile fünf mit 5.000 Euro dotierten Förderpreisen
und den bisher verliehenen Stipendien in einem Umfang von über
70.000 Euro einen beachtlichen Beitrag zur Förderung des technischen
Nachwuchses in Sachsen geleistet.
Anhand des im vergangenen Jahr aufgestellten 5-Punke-Plans ließ
Prof. Erfurth dann das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Mit seinen
monatlichen Meetings mit Vorträgen und Unternehmensführungen,
Sommerfest und Weihnachtsmeeting sowie dem 8. Landesindustrieball habe
der Industrieverein die Vernetzung seiner Mitglieder weiter vorangetrieben
und sich als Unternehmertreffpunkt etabliert. Dies ist laut Prof. Erfurth
Voraussetzung zur Entwicklung gemeinsamer kreativer Projekte, wie es
bereits u.a. mit der TLG und der TU Chemnitz mit dem Projekt Räumliche
Kapazitätsplanung KMU praktiziert werde.
Um vorhandene Industriestrukturen zu stabilisieren, wie es im Programm
des Industrievereins steht, bedarf es immer auch eines ständigen
Kontaktes zur Politik. Im vergangenen Jahr sprachen Vertreter des Industrievereins
sowohl mit der Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, als
auch mit dem Sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich.
Im Mittelpunkt standen dabei Strategien, die auf geplante Wirtschaftsansiedlungen
sowie die Verbesserung der Infrastruktur abzielen. Zusammen mit der
Landesdirektion Chemnitz war der Industrieverein im vergangenen Jahr
sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene aktiv, um die Straßen-
und Schienenanbindung der Region Südwestsachsen voranzutreiben.
Als weiteren Beitrag des Industrievereins zur Wirtschaftsansiedlung
in der Region stellte Erfurth die geplante Industriepartnerschaft mit
dem Regionalkonvent Chemnitz ein Zusammenschluss der Stadt Chemnitz
mit den Landkreisen Mittelsachen, Zwickau, Erzgebirge und Vogtland
vor. Die Rahmenvereinbarung dazu soll innerhalb des Meetings am 28.05.2009
unterzeichnet werden.
Neben der regelmäßigen Durchführung von Vereinsmeetings
plant der Industrieverein für das Jahr 2009 den 9. Landesindustrieball
Sachsen am 10.09.2009 sowie den 5. Tag der Industrie & Wissenschaft
am 26.11.2009 in Kooperation mit der TU Chemnitz. Weiterhin wird der
Industrieverein in diesem Jahr ein Buch der Meister vorbereiten, dass
die Mitglieder des Industrievereins repräsentieren wird und im
kommenden Jahr zum 10. Jubiläum des Vereins herausgegeben werden
wird.
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Fotogalerie
Text: Katrin Hoffmann
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