Industrieverein
Sachsen 1828 e.V. verleiht im Beisein des Sächsischen Staatsministers
für Kultus, Steffen Flath, den mit 5.000 Euro dotierten
Industrieverein-Förderpreis "Richard Hartmann"
und zeichnet vier Studenten mit neunmonatigen Stipendien aus.
Mit
dem zweiten Tag der Industrie & Wissenschaft gelang es den
Mitgliedern des Industrievereins Sachsen 1828 e.V. wiederholt,
mit sächsischen Studenten ins Gespräch zu kommen und
Ihnen Chancen und Perspektiven für Ihren weiteren beruflichen
Werdegang in der Industrie aufzuzeigen.
Unter dem
Motto "Auf Tuchfühlung mit der Industrie"
begann der Tag mit Exkursionen zu Volkswagen in die Gläserne
Manufaktur, T-Systems, Siemens VDO und Freiberger Brauhaus,
an denen über 200 Studenten teilnahmen.
Danach folgte
ab 12.00 Uhr die Kontaktmesse "Industriepower
Sachsen" im Hörsaalzentrum der TU Dresden, auf
der sich 25 Mitgliedsfirmen des Industrievereins präsentierten.
Hier hatten Studenten die beste Gelegenheit, mit Vertretern
der einzelnen Firmen direkt in Kontakt zu kommen und sich über
Praktika, Diplomarbeitsthemen, Werksverträge oder auch
künftige Jobs zu informieren. Über
30 Firmen der Region boten in der vom Industrieverein herausgegebenen
Messebroschüre
konkrete Praktikumsplätze und Jobs an.
In der
anschließenden Vortragsreihe "Triebkräfte
der Industrie" erläuterten führende sächsische
Unternehmer die Faktoren, die für den Erfolg der sächsischen
Industrie und Wirtschaft verantwortlich sind.
Frank Pudwell, Leiter der T-Systems Business Services GmbH,
erläuterte in seinem Vortrag die rasante Entwicklung moderner
Kommunikationsmittel. Über die Herausforderungen und Schwierigkeiten,
die ein Joint Venture in China mit sich bringt, sprach die Geschäftsführerin
der NILES-SIMMONS Industrieanlagen GmbH, Micaela Schönherr.
Mit dem Thema, Aufbau einer Kulturmarke, beschäftigte sich
der Semperopernchef Hans-Joachim Frey in seinem Vortrag. Abschließend
sprach der Experimentalarchäologe Dominique Görlitz
über sein Projekt ABORA 3 und die wissenschaftlichen Entschlüsselung
steinzeitlicher Rätsel.
Höhepunkt
des Tages war die abendliche Festveranstaltung im Hörsaalzentrum
der TU Dresden. In seinem Festvortrag verriet Heiner Kaltenberger,
Chef der WEMA Glauchau, den anwesenden Studenten sein persönliches
Erfolgsrezept als Unternehmer.
Im Anschluss verlieh der Industrieverein Sachsen 1828 e.V. im
Beisein des Sächsischen Staatsministers für Kultus,
Steffen Flath, zum dritten Mal seinen mit 5.000 Euro dotierten
Förderpreis "Richard Hartmann". Der
Preis erhielt in diesem Jahr der Dresdner Diplomphysiker
Marko Swoboda für seine wissenschaftliche Arbeit zum
Thema: "Laser-Erzeugung in organischen Mikroaktivitäten"
mit großer Bedeutung für die organische Halbleiterindustrie
in Sachsen.
Weiterhin
zeichnete der Förderverein des Industrievereins vier Studierende
für Ihre hervorragenden Studienleistungen mit Stipendien
aus.
Text: Katrin
Hoffmann
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