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Industrieverein Sachsen 1828 e.V. — Aktuell

2. Tag der Industrie & Wissenschaft am 30.11.2006

Industrieverein Sachsen 1828 e.V. verleiht im Beisein des Sächsischen Staatsministers für Kultus, Steffen Flath, den mit 5.000 Euro dotierten Industrieverein-Förderpreis "Richard Hartmann" und zeichnet vier Studenten mit neunmonatigen Stipendien aus.

Mit dem zweiten Tag der Industrie & Wissenschaft gelang es den Mitgliedern des Industrievereins Sachsen 1828 e.V. wiederholt, mit sächsischen Studenten ins Gespräch zu kommen und Ihnen Chancen und Perspektiven für Ihren weiteren beruflichen Werdegang in der Industrie aufzuzeigen.

Unter dem Motto "Auf Tuchfühlung mit der Industrie" begann der Tag mit Exkursionen zu Volkswagen in die Gläserne Manufaktur, T-Systems, Siemens VDO und Freiberger Brauhaus, an denen über 200 Studenten teilnahmen.

Danach folgte ab 12.00 Uhr die Kontaktmesse "Industriepower Sachsen" im Hörsaalzentrum der TU Dresden, auf der sich 25 Mitgliedsfirmen des Industrievereins präsentierten. Hier hatten Studenten die beste Gelegenheit, mit Vertretern der einzelnen Firmen direkt in Kontakt zu kommen und sich über Praktika, Diplomarbeitsthemen, Werksverträge oder auch künftige Jobs zu informieren. Über 30 Firmen der Region boten in der vom Industrieverein herausgegebenen Messebroschüre konkrete Praktikumsplätze und Jobs an.

In der anschließenden Vortragsreihe "Triebkräfte der Industrie" erläuterten führende sächsische Unternehmer die Faktoren, die für den Erfolg der sächsischen Industrie und Wirtschaft verantwortlich sind.
Frank Pudwell, Leiter der T-Systems Business Services GmbH, erläuterte in seinem Vortrag die rasante Entwicklung moderner Kommunikationsmittel. Über die Herausforderungen und Schwierigkeiten, die ein Joint Venture in China mit sich bringt, sprach die Geschäftsführerin der NILES-SIMMONS Industrieanlagen GmbH, Micaela Schönherr. Mit dem Thema, Aufbau einer Kulturmarke, beschäftigte sich der Semperopernchef Hans-Joachim Frey in seinem Vortrag. Abschließend sprach der Experimentalarchäologe Dominique Görlitz über sein Projekt ABORA 3 und die wissenschaftlichen Entschlüsselung steinzeitlicher Rätsel.

Höhepunkt des Tages war die abendliche Festveranstaltung im Hörsaalzentrum der TU Dresden. In seinem Festvortrag verriet Heiner Kaltenberger, Chef der WEMA Glauchau, den anwesenden Studenten sein persönliches Erfolgsrezept als Unternehmer.
Im Anschluss verlieh der Industrieverein Sachsen 1828 e.V. im Beisein des Sächsischen Staatsministers für Kultus, Steffen Flath, zum dritten Mal seinen mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis "Richard Hartmann".
Der Preis erhielt in diesem Jahr der Dresdner Diplomphysiker Marko Swoboda für seine wissenschaftliche Arbeit zum Thema: "Laser-Erzeugung in organischen Mikroaktivitäten" mit großer Bedeutung für die organische Halbleiterindustrie in Sachsen.
Weiterhin zeichnete der Förderverein des Industrievereins vier Studierende für Ihre hervorragenden Studienleistungen mit Stipendien aus.

Text: Katrin Hoffmann

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