Industrieverein
Sachsen 1828 e.V. verleiht Förderpreis "Richard Hartmann"
Der Industrieverein
Sachsen 1828 e. V. verleiht im Rahmen seines Weihnachtsmeetings
am Freitag, dem 03.12.2004, 19.00 Uhr, im Festsaal des Turmbrauhauses
in Chemnitz, erstmals den Industrieverein-Förderpreis "Richard
Hartmann".
Mit dem
Förderpreis, der mit 5.000,- Euro dotiert ist, soll von
nun an jährlich eine Arbeit mit herausragenden industrienahen
wissenschaftlichen, technischen und betriebswirtschaftlichen
Ergebnissen und einem hohen Neuheitsgrad prämiert werden.
In diesem
Jahr geht der Preis an den Diplom-Bauingenieur Sven Jakubetz
für seine außerordentlich innovative und praxisnahe
Untersuchung einer weit gespannten Gebäudehülle.

Foto: Vizepräsident
des Industrievereins und Vorsitzender der Jur, Gunnar Grosse,
Preisträger Sven Jakubetz und Präsident des Industrievereins
Prof. Dr. Reimund Neugebauer
Ganz im
Sinne des Industriepioniers Richard Hartmann weist die mit 1,0
bewertete Diplomarbeit von Sven Jakubetz einen starken Bezug
zur Sächsischen Wirtschaft auf. Er analysierte darin derzeit
marktübliche Produktionsorganisationen und diskutierte
drei Alternativen für innovative und weit gespannte Gebäudehüllen
für Produktionsstätten exemplarisch am Beispiel des
Zulieferwerks der Volkswagen AG in Stollberg.
Die Jury,
die aus Dr. Hans Naumann, Geschäftsführender Gesellschafter
der NILES-SIMMONS Industrieanlagen GmbH und Kuratoriumssprecher
des Industrievereins, Michael Oeljeklaus, Geschäftsführer
Technik der Volkswagen Sachsen GmbH und Vorsitzender des Fördervereins
des Industrievereins, Gunnar Grosse, Vorstandsvorsitzender der
Komsa AG und Vizepräsident des Industrievereins sowie Prof.
Happel und Prof. Fischer (beide TU Chemnitz) besteht, war sich
einig, dass es sich um eine äußerst innovative und
bautechnisch sehr anspruchsvolle Arbeit handelt.
Die Arbeit
von Sven Jakubetz ist eine bemerkenswert fachübergreifende
Leistung, die eindrucksvolle Alternativen für Produktionsorganisationen
der Zukunft vorstellt und die daraus resultierenden neuen Anforderungen
an künftige Produktionsgebäude löst.
Verfasser:
Katrin Hoffmann M.A.
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